Geschätzte Lesezeit: 3 Min.

Beim Vorstellungsgespräch zählen auch die kleinen Dinge

Du hast ein Vorstellungsgespräch für Deinen Traumjob? Auf das Gespräch hast Du Dich auch gewissenhaft vorbereitet? In Karrierenetzwerken hast Du bereits recherchiert, wer mit Dir das Gespräch führt? Alle Stationen Deines Lebenslaufes kannst Du kurz und knackig auf den Punkt bringen und bei Fragen noch ins Detail gehen? Es gibt viele Dinge, auf die Du Dich vorbereiten musst, wenn ein Interview ansteht. Und doch: Bei aller inhaltlichen Vorbereitung kann noch einiges schiefgehen. Denn am Ende entscheiden die kleinen Details über eine Zusage oder die Absage, kurz vor dem eigentlichen Ziel.

Hier findest Du einige Ratschläge, worauf Du auch achten solltest, wenn Du rund um das Vorstellungsgespräch auch bei den kleinen Details glänzen willst

In einem Unternehmen, ob kleines Startup oder großer Konzern, tauschen sich meist alle miteinander aus, denen Du vor und nach dem Vorstellungsgespräch begegnest. Auch wenn die Anspannung vor dem Vorstellungsgespräch groß ist, es sollte kein Tunnelblick bei dir entstehen. Das Vorstellungsgespräch fängt spätestens am Empfang an. Personaler fragen nach, welchen Eindruck Du hinterlassen hast. Unerheblich davon, wie flüchtig die Begegnung Dir erscheint. Auch hört das Gespräch noch nicht auf, wenn Du Dich bei Deinen Gesprächspartnern verabschiedet hast. Auch hier kannst Du bei den potenziellen Kollegen noch einen schlechten Eindruck hinterlassen.

Unsere Empfehlung: Sei immer freundlich, umsichtig und zuvorkommend.

Nicht immer läuft alles auf dem Weg zum Vorstellungsgespräch so, wie Du Dir es vorgestellt hast. Es warten viele Unwägbarkeiten. Du kannst auch mal zu spät kommen, das ist weniger das Problem. Aber der falsche Umgang damit, schon. Die meisten Gesprächspartner werden Verständnis haben. Sie sollten aber rechtzeitig von der Verspätung erfahren. Wir alle haben mittlerweile das Telefon immer in der Tasche dabei. Ein kurzer Anruf reicht schon aus, um aus einem Ärgernis auf dem Weg vielleicht sogar einen Vorteil zu machen. Du beweist Rücksicht und im besten Fall auch Improvisationstalent.

Manche Personaler sagen sogar, es ist besser zu spät zu sein, als zu früh. Da ist auch etwas dran. Wenn Du viel zu früh zum Termin erscheinst, kann es sein, dass Du negativ auffällst. Warum? Du könntest weiteren Bewerbern um die Stelle über den Weg laufen. Personaler sind meist bemüht, einen reibungslosen Ablauf zu schaffen, in welchem sich die Bewerber nicht die Klinke in die Hand geben. Genauso kann es auch sein, dass Du einfach die Aufmerksamkeit bindest. Vielleicht wollte sich der Assistent, der sich jetzt um Dich kümmert, eigentlich noch dem Posteingang widmen. Also lieber vor dem Haus nochmal kurz sammeln, vielleicht die Beine vertreten und erst kurz vor dem Termin erscheinen, als unter Umständen negativ aufzufallen oder gar zu stören.

Das kommt häufiger vor, als Du denkst: Kandidaten erscheinen zum Vorstellungsgespräch, haben sich extra “in Schale” geworfen – und dann passt es nicht. Entweder ist der Dresscode ganz grundsätzlich ein anderer oder kleine Details stören das Gesamtbild. Das Hemd ist zum Beispiel nicht richtig gebügelt oder noch schlimmer, es hat Flecken. Das kann jedem mal passieren, aber dann sollte man vielleicht jemanden am Empfang um Hilfe bitten. Es sollte aber nicht der Eindruck der schlechten Ordnung entstehen.

Unsere Empfehlung: Unabhängig vom Stil, ob formal oder locker, gepflegt solltest Du in jedem Falle auftreten!

Fazit: Der Teufel liegt wie so oft im Detail. Lege auch auf die vermeintlichen Kleinigkeiten Wert und Du bist Deinem Wunsch-Job wieder ein gutes Stück näher! Wir wünschen Dir viel Erfolg!

2017-05-17T11:13:53+00:00