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Können Bewerbungs-Apps eine Alternative zu Online-Bewerbungen sein?

Kann eine App wirklich denken wie ein Mensch?

Bewerbungs-Apps

Es wird immer wichtiger, innerhalb kürzester Zeit so viel wie möglich zu erledigen. Sämtliche Bereiche des Lebens wurden dahingehend optimiert, Zeit zu sparen und immer mobiler zu sein. Die Korrespondenz zum Beispiel erledigte man dazumal noch per Brief, auf den der Empfänger dann tagelang warten durfte. Heutzutage ist dieser Prozess von E-Mails weitestgehend abgelöst worden und mit wenigen Klicks in Sekunden erledigt. Nun müssen gerade Bewerber viel Zeit und Mühe investieren, wenn Sie im Bewerbungsprozess auf jedes Unternehmen individuell eingehen möchten. Es ist jeweils ein passendes Anschreiben zu erstellen und die verschiedenen Schwerpunkte der Positionen ihres Lebenslaufs sind ebenfalls zu den jeweiligen Anforderungen passend hervorzuheben.

Daher ist es wenig überraschend, dass immer mehr Apps entwickelt werden, die den Bewerbungsprozess vereinfachen sollen, um auch dort Zeit zu sparen. Doch wie sollen Apps diese Prozesse eigentlich vereinfachen?

In Bewerbungs-Apps wird gern versprochen, den Bewerbungsprozess mit wenigen Klicks erledigt zu haben. So sollen durch gezielte Stichwortsuche und Standortermittlung eine Vielzahl offener und relevanter Stellen zu finden sein. Auch die Kontaktaufnahme zu den Unternehmen soll hier erleichtert werden.

Doch schreibt die App dann die individuellen Anschreiben? Passt die App den Lebenslauf an? Sind diese Dinge den Unternehmen vielleicht gar nicht mehr wichtig?

Die bereits existierenden Apps ermöglichen i.d.R. lediglich das Importieren des eigenen Lebenslaufes aus Business Netzwerken. Das immerhin tatsächlich auf Knopfdruck. Weitere Anhänge müssten dann aber gegebenenfalls Nachgereicht werden. Dass Apps diesen Teil des Bewerbungsaufwands abnehmen können, scheint aktuell also doch zumindest noch fraglich zu sein

Der Vorteil solcher Apps liegt ganz klar in der Übersichtlichkeit. Über eine einzige Plattform verwaltet man Stellenangebote und seine Bewerbungen, hat die einzelnen Prozessschritte im Überblick und kann das alles von einem internetfähigen Gerät abrufen, immer und überall. Dies bedeutet natürlich auch, dass Zeit für diesen Prozess gewonnen bzw. effizienter genutzt werden kann, da wir in den 10 Minuten, die wir auf den Bus warten, nutzen können, um uns Stellenangebote durchzulesen.
Der Vorteil solcher Apps liegt ganz klar in der Übersichtlichkeit. Über eine einzige Plattform verwaltet man Stellenangebote und seine Bewerbungen, hat die einzelnen Prozessschritte im Überblick und kann das alles von einem internetfähigen Gerät abrufen, immer und überall. Dies bedeutet natürlich auch, dass Zeit für diesen Prozess gewonnen bzw. effizienter genutzt werden kann, da wir in den 10 Minuten, die wir auf den Bus warten, nutzen können, um uns Stellenangebote durchzulesen.

Viele Recruiter verlangen nach einer XING/LinkedIn Bewerbung trotzdem noch nach einem Lebenslauf und Zeugnissen. Dass XING/LinkedIn-Profil allein dient i.d.R. nur der ersten Einschätzung und hat für die meisten Personalentscheider erfahrungsgemäß fast nie den gleichen Wert, wie eine vollständige Bewerbung.

Des Weiteren ist es sehr wichtig, sich bereits vor einer Bewerbung über das fragliche Unternehmen ausreichend zu informieren. Was schreiben Mitarbeiter und Bewerber über das Unternehmen? Plattformen wie kununu oder glassdoor können hier wertvolle Informationen geben. Sich allein auf die Stellenausschreibung als Grundlage für die Bewerbung zu verlassen, kann böse enden. So sollte doch recherchiert werden, wie das Unternehmen im Netz auftritt und was die Position für Aufgaben und Anforderungen mit sich bringt.
Wir können nur nochmal betonen: Nehmt Euch Zeit für den Prozess und die Vorbereitung!

Alternativvorschlag

Wer also online aktiv sein möchte und eh schon bereit ist, sein Profil auf den Business Netzwerken mit wenigen Klicks zu erstellen, sollte dieses dann auch regelmäßig pflegen und sich an den Anfragen der Recruiter erfreuen. Diese kommen ganz allein auf einen zu und bieten i.d.R. interessante und potentiell eher zu Dir passende Jobangebote. Denn heutzutage bewerben sich die Unternehmen bei potenziellen Mitarbeitern. Ob die interne Personalabteilung selbst oder externe Headhunter und Recruiter, sie alle haben sich vorgenommen, den perfekten Mitarbeiter für ihre Position zu finden und suchen täglich nach passenden Profilen. Mit den richtigen Suchbegriffen können Recruiter die Netzwerk-Mitglieder gezielt filtern. Gerade gut gepflegte und aktive Profile tauchen weit oben in den Vorschlägen auf. Da Recruiter selbst das Profil sehr gut kennen, können sie schnell erkennen, ob Du zu der Position passen könntest und werden versuchen, Dich zu gewinnen. Einfacher kannst Du es nicht haben.

Fazit

Bewerbungs-Apps vereinfachen es Dir, Dich nach offenen Stellen umzuschauen und Dir einen Überblick zu verschaffen. Was nicht heißt, dass Du Zugang zu allen offenen Stellen hast, da nicht jedes Unternehmen dieser Welt seine offenen Stellen mit einer App teilt.

Was Dir Bewerbungs-Apps noch nicht abnehmen, sind Recherchen und gute Vorbereitungen. Auf jeden Fall sollte jede Deiner Bewerbungen gut überlegt sein, schließlich wechselst Du nicht täglich den Job. Nimm Dir die Zeit, Dich mit der Stellenausschreibung und dem Unternehmen zu befassen. Bewirb Dich ordentlich und vollständig mit all den relevanten Unterlagen, auch wenn es Dir aufwendig erscheint.

2018-03-07T11:07:51+00:00
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